Was Du noch nicht über Nahrungsergänzungsmittel wusstest

Nahrungsergänzungsmittel gehören für viele Menschen zum Leben dazu, für andere sind sie völlig überflüssig. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt braucht keinen Vitaminmangel zu befürchten und der Bund für Risikobewertung BfR nimmt dazu klar Stellung. Der Großteil der Bevölkerung nimm also genügend Vitamine zu sich und kann daher auf Ergänzungsmittel komplett verzichten. Zudem wird gesagt, dass eine schlechte Ernährung nicht dadurch verbessert wird, dass man Vitaminpillen schluckt.

Dem gegenüber stehen andere Meinungen, beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2018. Die Nationale Verzehrstudie untersuchte das Essverhalten von 20.000 Männern und Frauen in jeder Altersstufe über ein Jahr lang. Ein Mangel an den Vitaminen B und A ist eher selten, anders sieht es hingegen bei C, E und D aus. Gut ein Drittel der beobachteten Personen nimmt zu wenige dieser Vitamine zu sich.

Interessanterweise wurden dabei auch diejenigen berücksichtigt, die Nahrungsergänzungsmittel einnahmen. Selbst wer sich mit Vitamin A, C, E und B 12 auf anderen Wege versorgte kam kaum auf die Menge an Vitaminen, die man täglich zu sich nehmen sollte.

Künstlich hergestellte Vitamine sind nicht so wirkungsvoll, ohne sie ist es aber kaum möglich die empfohlene Menge aufzunehmen. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle, die dann einfach nicht berücksichtigt werden können. Zudem ergänzen sich viele Vitamine und Mineralstoffe gegenseitig oder hemmen sich gar in der Aufnahme.

So ist beispielsweise Vitamin C eines der wichtigsten Vitamine, da es die treibende Kraft hinter Vitamin E ist. Auch Eisen und Calcium kann der Körper nur mit Hilfe von Vitamin C verwerten. Fehlt es also schon an diesem Vitamin läuft vieles andere einfach nicht rund. Doch das ist lange nicht alles.

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