Sehpurpur braucht Vitamin A

In den Stäbchen wird Vitamin A zu Sehpurpur umgebildet. Sehpurpur ist sehr lichtempfindlich und wenn Licht darauf trifft, zerfällt es in seine Einzelteile. Das muss man sich wie eine kleine Explosion vorstellen. Diese Explosion wiederum leitet einen Reiz ans Gehirn weiter und dort kommt dann das Bild an, das wir gerade gesehen haben.

Ist nicht genügend Vitamin A vorhanden gibt es auch kein Sehpurpur und daher auch kein Sehen in der Dunkelheit – man wird nachtblind. Tagsüber ist das nicht so dramatisch denn da kommen die Zapfen auch ganz gut alleine zurecht. Vitamin A kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor, vor allem in Leber sowie Leberwurst, Süßkartoffeln und Karotten.

Seinen täglichen Bedarf kann man mit 100 Gramm Leber oder 700 Gramm Karotten decken, wobei es einfacher ist Karottensaft zu trinken der einiges mehr an Vitamin A zu bieten hat als rohe Möhren. Vitamin A kann gut in der Leber gespeichert werden, wir müssen also nicht jeden Tag so viel Leber und Karotten essen.

Diese Vitamine bringen Deine Sehkraft zurück

Dass wir sehen können nehmen wir selbstverständlich hin, ebenso wie die Tatsache, dass unsere anderen Sinne einwandfrei funktionieren. Erst wenn die Sehkraft nachlässt merken wir, wie sehr wir darauf angewiesen sind – und wie gerne wir auch weiterhin gut sehen würden. Wie alles im Körper ist auch das Sehen ein komplexer Vorgang, für den eine ganze Reihe von Dingen nötig sind.

Dazu zählen natürlich Vitamine. Das wohl bekannteste Vitamin für die Augen ist Vitamin A, aber auch einige andere Vitamine und Mineralstoffe sind nötig, damit wir bis ins hohe Alter noch einen Adlerblick haben.

Unsere Augen bestehen aus verschiedenen Teilen wobei Stäbchen und Zapfen mit für das Sehen verantwortlich sind. Den lichtempfindlichen Teil bilden dabei die Stäbchen, die Zapfen sorgen dafür, dass wir Farben sehen können. Die beiden spielen zusammen denn nur wenn es ausreichend hell ist können wir auch Farben sehen.

Welche Möglichkeiten gibt es nun, den Körper ausreichend mit Kollagen zu versorgen?

Betrachten wir unsere Ernährung in der modernen Welt: häufig zu süß, zu salzig und zu fett. Und in Bezug auf Kollagen? Ist es nicht so, dass wir unachtsam die kollagenhaltigen Anteile unserer Speisen verwerfen? Knorpelmasse, Sehnen, Hautschichten oder Knochenmark werden weggeschnitten. Kaum jemand isst Knorpelmasse und Sehnen. Die Versorgung mit Kollagen leidet. Natürlich kann der Körper selbst Kollagen aus Eiweißbausteinen herstellen, aber offenkundig nicht immer im wünschenswerten Umfang.

Daneben verspricht die kosmetische Industrie, es sei möglich, Kollagen über eine äußerliche Anwendung (Creme, Gel oder Lotion) in die Haut einzubringen, oder gar zu injizieren, um beispielsweise Falten zu reduzieren. Der wenn überhaupt, nur mäßige Erfolg solcher Behandlungen ist auf die Struktur unserer Haut zurück zu führen. Falten entstehen hauptsächlich in der Dermis (Lederhaut), das ist die zweite Hautschicht nach der Epidermis (Oberhaut). Diese beiden Hautschichten sind zum Schutz vor eindringenden Stoffen durch die so genannte Basalmembran getrennt. Die Basalmembran ist zu vergleichen mit einem hochwertigen Ventilsystem, welches Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert, jedoch fast nichts von außen nach innen passieren lässt.

Seit 2019 gibt es erstmals im deutschsprachigen Raum eine Novität auf dem Markt. In über 20 Jahren Forschung in einem staatlichem Institut und belegt durch veröffentlichte klinische Studie entstanden kollagenhaltige Produkte, die eine 3-D Struktur des verwendeten Kollagens Typ I beibehalten. Im Gegensatz zu hydrolisierten Kollagen-Produkten, die aufgelöste Kollagenbausteine enthalten, jedoch ohne 3-D Struktur enthalten die neuen Produkte Collagen-Fit, Gelenkschmerzen behandeln mit Gelenkfit und Artro-Fit der Firma Enerceutical GmbH aus München lyophilisiertes Kollagen Typ I, das zum Aufbau von körpereigenem Kollagen anregen kann.

Hut ab vor dieser Leistung! Diese Produkte könnten tatsächlich das Spektrum der Produkte für Elastizität und Versorgung von Gelenken, Knochen und Bindegewebe revolutionieren. 

Freie Radikale werden von Vitamin C gefangen

Wichtig ist außerdem der Part von Vitamin C als Fänger von freien Radikalen. Mehrere tausend Male am Tag werden unsere Zellen von freien Radikalen attackiert, die versuchen hineinzugelangen und ihr zerstörerisches Werk zu beginnen. Das gilt für die Haut ebenso wie Schleimhäute aber auch die Augen.

Licht fördert die Bildung von Sauerstoffradikalen und da Licht für die Augen unerlässlich ist, ist hier die Konzentration an Vitamin C besonders hoch – und zwar bis zu 50 Mal höher als im Blut. Damit freie Radikale es möglichst schwer haben sollte man auf eine gute Versorgung mit Vitamin C achten, wenn man seine Augen schützen und pflegen will. Vitamin C findet sich in Sauerkraut, Kohl, Paprika und Zitrusfrüchten.

Riboflavin schützt die Linse

Vitamin B 2 oder auch Riboflavin hat unter anderem die Aufgabe, die Linse im Auge zu schützen. Ist nicht genügend Riboflavin vorhanden gehen Eiweiße in der Linse zugrunde und das Auge wird trüb. Ein Mangel an Vitamin B 2 kann so Grauen Star verursachen, eine Augenkrankheit, die allerdings noch durch zahlreiche weitere Faktoren beeinflusst wird. Riboflavin ist in Milchprodukten, Eiern, Vollkornbrot und grünem Gemüse zu finden.

Vitamin C ist nicht nur eines der empfindlichsten Vitamine sondern auch eines der wichtigsten. Es ist egal um welches Problem es sich handelt, fast immer wird Vitamin C gebraucht und sei es nur, um andere Vitamine in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ähnlich wie Magnesium dient es als Booster und macht die anderen Vitamine erst fit für ihre Aufgaben oder päppelt sie wieder auf wenn sie schwach sind.

Vitamin E schützt vor freien Radikalen

2018 musste eine Studie (SELECT) abgebrochen werden, die sich mit Prostatakrebs und Vitamin E sowie Selen beschäftigte. Die Probanden bekamen Vitamin E, eine Kombination aus Vitamin E und Selen, nur Selen oder eine wirkungslose Pille. Die Gruppe mit Vitamin E erkrankte häufiger an Prostatakrebs, die Selengruppe neigte nun plötzlich zu Diabetes.

Hier muss man wissen, dass natürliches Vitamin E wie es in Ölen sowie Nüssen und Samen vorkommt aus 16 unterschiedlichen chemischen Verbindungen besteht. Das Vitamin E in der Studie bestand nur aus 8 chemischen Verbindungen. Vitamin E ist zudem auf Vitamin C angewiesen, um seine Aufgaben als Antioxidans wahrzunehmen und die Zellen vor freien Radikalen zu schützen.

Mehr Schaden als Nutzen?

Wie man sieht ist es nicht so einfach, pauschal zu sagen, Vitamine gegen Krebs seien wirkungslos, ja sogar gefährlich. Einig sind sich alle in folgendem: Künstlich hergestellte Vitamine können mehr schaden als nutzen und Krebspatienten sollten immer Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Einige Vitamine beziehungsweise die Inhaltsstoffe der Tabletten können zu unerwünschten Wechselwirkungen führen und andere Medikamente beeinflussen.

Auch die Wirkung von Vitamin D zur Krebsprävention wurde in einigen Studien untersucht. Vitamin D hat in den letzten Jahren einen echten Boom erlebt und überall wird über dessen Wichtigkeit diskutiert. 2019 erst wurde der tägliche Bedarf an Vitamin D von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung neu berechnet und nach oben abgepasst.