Besser schlafen mit Vitamin D

Schlafstörungen, Müdigkeit, Depressionen, Schmerzen in den Gelenken, Hautprobleme und dazu immer wieder krank – das können alles Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels sein. Wenn der Winter in Deutschland mal wieder länger ist als der Sommer und wir zu wenig Sonne abbekommen sind unsere Speicher an Vitamin D leer und wir fühlen uns einfach nur schlecht.

Vitamin D kann fast ausschließlich über Sonnenlicht gebildet werden. Es ist daher schwierig dem mit Hausmitteln entgegensteuern. Fetter Fisch wie Lachs und Matjeshering stehen hier kaum oft genug auf dem Speiseplan, um mit genügend Vitamin D versorgt zu werden. Der ein oder andere mag sich noch an seine Kindheit erinnern, in der es übliche war, Kindern Lebertran zuzufüttern. Ein scheußliches Gebräu, dennoch hatte es seine Daseinsberechtigung denn es hat massig Vitamin D.

Problematisch ist auch, dass die Sonne bei uns im Winter so niedrig steht, dass es einfach nicht möglich ist, genug Vitamin D zu tanken. Da hilft nur eine Reise in südliche Länder denn auch das Solarium ist keine Alternative.

Vitamin A bei Haarausfall

Doch hier soll es konkret um Vitamine gegen Haarausfall gehen und da kommen einige in Frage. An erster Stelle steht dabei Vitamin A. Es ist ein fettlösliches Vitamin und nicht nur gut für die Augen sondern auch die Haare. Am Anfang jeden gesunden Haares steht ein gesunder Haarfollikel und Vitamin A sorgt hier für die Fettsynthese. Vitamin A ist in Leber(wurst), Süßkartoffeln und Karotten enthalten.

Eine größere Rolle spielen jedoch B-Vitamine. Vitamin B 5 oder Pantothensäure wird schon länger nicht nur in der Haut- sondern auch der Haarpflege eingesetzt. Ein Mangel an Pantothensäure hat in Versuchen bei Mäusen zu einem Verlust der Haarfarbe geführt.

Beim Menschen ist ein Pantothensäuremangel jedoch äußerst unwahrscheinlich und selten und geht meist einher mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen. Es kommt in beinahe jedem Lebensmittel vor und meist sind Alkoholiker, Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen und anderen Entzündungsherden davon betroffen.

Vitamin E und Magnesium gegen Schmerzen

Vitamin E wirkt vor allem schmerzhemmend bei Entzündungen sowie Gelenk- und Muskelschmerzen. Es wird schon lange bei Arthritis, Gicht und Arthrose eingesetzt denn bei Entzündungen spielen freie Radikale eine große Rolle. An dieser Stelle setzt dann Vitamin E an, das die freien Radikalen fängt. Noch besser wirkt es in Kombination mit Vitamin C, das ein echter Booster für Vitamin E ist.

Auch wenn Magnesium kein Vitamin ist hat es eine große Bedeutung bei Schmerzen. Mit Magnesium lassen sich vor allem krampfartige Schmerzen sehr gut in den Griff bekommen. Dazu zählen Bauch- und Magenkrämpfe sowie Kopf- und Rückenschmerzen. Auch bei Migräne hat sich Magnesium bewährt.

Magnesium wird außerdem von vielen Vitaminen benötigt, damit diese ihre volle Wirkung entfalten können. Dazu zählt Vitamin C das wiederum Vitamin E unterstützt sowie Vitamin D. Ein Vitamin-D-Mangel ist meist nur durch eine ausreichende Gabe von Magnesium auszugleichen. Viele Medikamente – darunter Antibiotika und die Pille – sind außerdem wahre Magnesiumräuber. Magnesium sorgt dafür, dass Säuren neutralisiert werden – viele Medikamente bilden aber genau diese Säure. Der tägliche Bedarf liegt bei etwa 300 mg, kann aber durchaus auch höher sein, vor allem bei Sportlern, älteren Menschen und solchen, die ständig Medikamente einnehmen müssen.

Vitamin-D-Mangel verursacht Knochen- und Muskelschmerzen

Die Wirkung und vor allemRelevanz von Vitamin D ist vielen trotz der Aufklärung in den letzten Jahren immer noch nicht bekannt. Die Medizin geht davon aus, dass mit einer ausgewogenen Ernährung ein Vitaminmangel kaum auftreten kann, doch leider ist das gerade bei Vitamin D nicht der Fall.

Vitamin D kann nur zu einem sehr geringen Prozentsatz über die Nahrung aufgenommen werden. Eine viel wichtigere Rolle spielt Sonnenlicht, und dabei genau der Teil, den wir seit Jahren versuchen zu meiden: UVB-Strahlen. Wir blockieren sie mit Sonnencreme – schon LSF 15 kann zu hoch sein – im Winter steht die Sonne bei uns so niedrig, dass die Strahlung nicht ausreicht und auch aus Solarien werden sie herausgefiltert.

Ein Mangel an Vitamin D kann eine ganze Reihe von Schmerzen verursachen, vor allem in den Knochen und Muskeln. Die Schmerzen treten dabei an verschiedenen Stellen auf, mal in den Knien, mal am Rücken oder auch in den Füßen. Gerade in den Sommermonaten, beginnend ab März, sollte man daher auch ohne Sonnenschutz für mehrere Minuten am Tag die Sonne genießen.

Der Einfluss von Serotonin auf Schmerzen

Um Serotonin zu bilden braucht der Körper L-Tryptophan, Vitamin B 6, Magnesium, Vitamin C, Omega 3 und Zink. Mit einer ausgewogenen Ernährung die viele Nüsse und Samen enthält lässt sich so über Umwege der Serotoninspiegel positiv beeinflussen. Vitamin B 6 ist vor allem in Vollkornprodukten enthalten, L-Tryptophan in Sesam, Amaranth und Hafer.

Vitamin B 12 ist vermutlich das schmerzhemmende Vitamin schlechthin. Es hat sich bei Rückenschmerzen aber auch bei Tumorschmerzen bewährt. Wir finden es vor allem in Fleisch und tierischen Produkten wie Eier und Milch.

Unsere Nerven sind von einer feinen Hülle, der Myelinscheide, umgeben. Damit diese die Nerven schützen kann, wird Vitamin B 12 benötigt. Durch das im Magen gebildete Intrinsic Faktor kann Vitamin B 12 im Körper aufgenommen werden. Fehlt es an diesem mangelt es auch an Vitamin B 12. Ein Blutbild kann Aufschluss darüber geben, ob ein solcher Mangel vorliegt.

Wie Vitamine gegen Schmerzen helfen können

Schmerzen kann viele Ursachen haben und sie sind immer als Warnsignal des Körpers zu verstehen. Schmerzen machen uns darauf aufmerksam, dass wir es mit irgendetwas übertrieben haben – mit zuviel Bildschirmarbeit die Kopfschmerzen verursacht, langes Sitzen das sich mit Rückenschmerzen bemerkbar macht oder Schmerzen in den Knien oder Waden, die vor allem Sportler zu schaffen machen. Eine Ursache für Schmerzen kann Vitaminmangel sein. Die Bandbreite der in Frage kommenden Vitamine ist groß, sehen wir sie uns einmal der Reihe nach an. Ganz groß in Sachen Hilfe gegen Schmerzen sind B-Vitamine. Je nach Vitamin erfolgt die schmerzhemmende Wirkung auf verschiedene Arten.

Thiamin senkt die Schmerzschwelle

Vitamin B 1 beziehungsweise Thiamin hat sich vor allem bei Neuralgien und chronischen Knochen- aber auch Kopfschmerzen bewährt. Es wirkt hemmend auf die Schmerzübertragung der Nerven und hebt die Schmerzschwelle an. Es kann daher auch bei Fibromyalgie eingesetzt werden. Schweinefleisch, Soja, Sesam und Weizenkeime sind reich an Thiamin.

Vitamin B 6 steht im Zusammenhang mit Serotonin das wiederum für unser Schmerzempfinden zuständig ist. Serotonin spielt vor allem eine Rolle bei Migräne. Serotonin ist ein Botenstoff der sich nur bedingt durch Nahrung aufnehmen lässt. Serotonin lässt in unserem Gehirn ein Glücksgefühl entstehen. Einige Drogen aber auch Antidepressiva setzen genau an diesem Punkt an.

Die Bedeutung von Vitamin D für den Schlaf

Wer sich vor allem im Winter ständig müde fühlt, morgens einfach nicht aus dem Bett kommt und sich durch den Tag schleppt leidet wahrscheinlich an einem Mangel an Vitamin D. Vitamin D kann nur fast nur Sonnenlicht gebildet werden. Hier sind die UVB-Strahlen maßgeblich beteiligt, fehlen diese kann auch kein Vitamin D gebildet werden.

Für einen deutschen Winter heißt das: Selbst wenn die Sonne ausnahmsweise einmal viel scheinen sollte, von Oktober bis März steht die Sonne so tief, dass die UVB-Strahlung zu schwach ist, um uns über den Winter zu bringen. Ebenso wenig hilft es, sich unters Solarium zu legen denn hier wird genau die vermeintlich schädliche UVB-Strahlung herausgefiltert.

Vitamin D kann gut gespeichert werden und wer ansonsten viel Zeit draußen verbringt – und dabei nicht immer mit Sonnencreme bis unter die Hutkrempe eingeschmiert ist – hat gute Chancen, über den Winter zu kommen. Hat sich die Müdigkeit allerdings erst einmal eingeschlichen, ist es schwierig in der dunklen Jahreszeit ohne die zusätzliche Gabe von Vitamin D wieder aus diesem Tief zu kommen.

Vitamine gegen Müdigkeit

Müdigkeit muss nicht immer etwas mit Schlafmangel zu tun haben, auch ein Vitaminmangel kann dahinterstecken. Dieser macht sich auf zwei Arten bemerkbar: Zum einen schlafen wir schlechter und sind dann schlichtweg am nächsten Morgen nicht erholt.

Zum anderen kann ein Vitaminmangel auch einfach dieses schlappe Gefühl auslösen, bei dem wir uns nur durch den Tag schleppen. Und welche Vitamine genau kommen dafür nun in Frage?

An erster Stelle steht nicht direkt ein Vitamin, dafür aber Eisenmangel. Weltweit haben etwa 30% aller Menschen Eisenmangel, besonders häufig betroffen sind Frauen. Eisen ist wichtig für die Blutbildung und das wiederum für den Sauerstofftransport im Körper. Fehlt dieser fühlen wir uns schlapp und müde. Eisen ist in vielen Lebensmitteln enthalten allerdings muss man auch wissen, dass Eisen aus tierischen Lebensmitteln besser aufgenommen werden kann als aus pflanzlichen.

Sehpurpur braucht Vitamin A

In den Stäbchen wird Vitamin A zu Sehpurpur umgebildet. Sehpurpur ist sehr lichtempfindlich und wenn Licht darauf trifft, zerfällt es in seine Einzelteile. Das muss man sich wie eine kleine Explosion vorstellen. Diese Explosion wiederum leitet einen Reiz ans Gehirn weiter und dort kommt dann das Bild an, das wir gerade gesehen haben.

Ist nicht genügend Vitamin A vorhanden gibt es auch kein Sehpurpur und daher auch kein Sehen in der Dunkelheit – man wird nachtblind. Tagsüber ist das nicht so dramatisch denn da kommen die Zapfen auch ganz gut alleine zurecht. Vitamin A kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor, vor allem in Leber sowie Leberwurst, Süßkartoffeln und Karotten.

Seinen täglichen Bedarf kann man mit 100 Gramm Leber oder 700 Gramm Karotten decken, wobei es einfacher ist Karottensaft zu trinken der einiges mehr an Vitamin A zu bieten hat als rohe Möhren. Vitamin A kann gut in der Leber gespeichert werden, wir müssen also nicht jeden Tag so viel Leber und Karotten essen.

Diese Vitamine bringen Deine Sehkraft zurück

Dass wir sehen können nehmen wir selbstverständlich hin, ebenso wie die Tatsache, dass unsere anderen Sinne einwandfrei funktionieren. Erst wenn die Sehkraft nachlässt merken wir, wie sehr wir darauf angewiesen sind – und wie gerne wir auch weiterhin gut sehen würden. Wie alles im Körper ist auch das Sehen ein komplexer Vorgang, für den eine ganze Reihe von Dingen nötig sind.

Dazu zählen natürlich Vitamine. Das wohl bekannteste Vitamin für die Augen ist Vitamin A, aber auch einige andere Vitamine und Mineralstoffe sind nötig, damit wir bis ins hohe Alter noch einen Adlerblick haben.

Unsere Augen bestehen aus verschiedenen Teilen wobei Stäbchen und Zapfen mit für das Sehen verantwortlich sind. Den lichtempfindlichen Teil bilden dabei die Stäbchen, die Zapfen sorgen dafür, dass wir Farben sehen können. Die beiden spielen zusammen denn nur wenn es ausreichend hell ist können wir auch Farben sehen.