Vitamin-D-Mangel verursacht Knochen- und Muskelschmerzen

Die Wirkung und vor allemRelevanz von Vitamin D ist vielen trotz der Aufklärung in den letzten Jahren immer noch nicht bekannt. Die Medizin geht davon aus, dass mit einer ausgewogenen Ernährung ein Vitaminmangel kaum auftreten kann, doch leider ist das gerade bei Vitamin D nicht der Fall.

Vitamin D kann nur zu einem sehr geringen Prozentsatz über die Nahrung aufgenommen werden. Eine viel wichtigere Rolle spielt Sonnenlicht, und dabei genau der Teil, den wir seit Jahren versuchen zu meiden: UVB-Strahlen. Wir blockieren sie mit Sonnencreme – schon LSF 15 kann zu hoch sein – im Winter steht die Sonne bei uns so niedrig, dass die Strahlung nicht ausreicht und auch aus Solarien werden sie herausgefiltert.

Ein Mangel an Vitamin D kann eine ganze Reihe von Schmerzen verursachen, vor allem in den Knochen und Muskeln. Die Schmerzen treten dabei an verschiedenen Stellen auf, mal in den Knien, mal am Rücken oder auch in den Füßen. Gerade in den Sommermonaten, beginnend ab März, sollte man daher auch ohne Sonnenschutz für mehrere Minuten am Tag die Sonne genießen.

Der Einfluss von Serotonin auf Schmerzen

Um Serotonin zu bilden braucht der Körper L-Tryptophan, Vitamin B 6, Magnesium, Vitamin C, Omega 3 und Zink. Mit einer ausgewogenen Ernährung die viele Nüsse und Samen enthält lässt sich so über Umwege der Serotoninspiegel positiv beeinflussen. Vitamin B 6 ist vor allem in Vollkornprodukten enthalten, L-Tryptophan in Sesam, Amaranth und Hafer.

Vitamin B 12 ist vermutlich das schmerzhemmende Vitamin schlechthin. Es hat sich bei Rückenschmerzen aber auch bei Tumorschmerzen bewährt. Wir finden es vor allem in Fleisch und tierischen Produkten wie Eier und Milch.

Unsere Nerven sind von einer feinen Hülle, der Myelinscheide, umgeben. Damit diese die Nerven schützen kann, wird Vitamin B 12 benötigt. Durch das im Magen gebildete Intrinsic Faktor kann Vitamin B 12 im Körper aufgenommen werden. Fehlt es an diesem mangelt es auch an Vitamin B 12. Ein Blutbild kann Aufschluss darüber geben, ob ein solcher Mangel vorliegt.

Wie Vitamine gegen Schmerzen helfen können

Schmerzen kann viele Ursachen haben und sie sind immer als Warnsignal des Körpers zu verstehen. Schmerzen machen uns darauf aufmerksam, dass wir es mit irgendetwas übertrieben haben – mit zuviel Bildschirmarbeit die Kopfschmerzen verursacht, langes Sitzen das sich mit Rückenschmerzen bemerkbar macht oder Schmerzen in den Knien oder Waden, die vor allem Sportler zu schaffen machen. Eine Ursache für Schmerzen kann Vitaminmangel sein. Die Bandbreite der in Frage kommenden Vitamine ist groß, sehen wir sie uns einmal der Reihe nach an. Ganz groß in Sachen Hilfe gegen Schmerzen sind B-Vitamine. Je nach Vitamin erfolgt die schmerzhemmende Wirkung auf verschiedene Arten.

Thiamin senkt die Schmerzschwelle

Vitamin B 1 beziehungsweise Thiamin hat sich vor allem bei Neuralgien und chronischen Knochen- aber auch Kopfschmerzen bewährt. Es wirkt hemmend auf die Schmerzübertragung der Nerven und hebt die Schmerzschwelle an. Es kann daher auch bei Fibromyalgie eingesetzt werden. Schweinefleisch, Soja, Sesam und Weizenkeime sind reich an Thiamin.

Vitamin B 6 steht im Zusammenhang mit Serotonin das wiederum für unser Schmerzempfinden zuständig ist. Serotonin spielt vor allem eine Rolle bei Migräne. Serotonin ist ein Botenstoff der sich nur bedingt durch Nahrung aufnehmen lässt. Serotonin lässt in unserem Gehirn ein Glücksgefühl entstehen. Einige Drogen aber auch Antidepressiva setzen genau an diesem Punkt an.

Die Bedeutung von Vitamin D für den Schlaf

Wer sich vor allem im Winter ständig müde fühlt, morgens einfach nicht aus dem Bett kommt und sich durch den Tag schleppt leidet wahrscheinlich an einem Mangel an Vitamin D. Vitamin D kann nur fast nur Sonnenlicht gebildet werden. Hier sind die UVB-Strahlen maßgeblich beteiligt, fehlen diese kann auch kein Vitamin D gebildet werden.

Für einen deutschen Winter heißt das: Selbst wenn die Sonne ausnahmsweise einmal viel scheinen sollte, von Oktober bis März steht die Sonne so tief, dass die UVB-Strahlung zu schwach ist, um uns über den Winter zu bringen. Ebenso wenig hilft es, sich unters Solarium zu legen denn hier wird genau die vermeintlich schädliche UVB-Strahlung herausgefiltert.

Vitamin D kann gut gespeichert werden und wer ansonsten viel Zeit draußen verbringt – und dabei nicht immer mit Sonnencreme bis unter die Hutkrempe eingeschmiert ist – hat gute Chancen, über den Winter zu kommen. Hat sich die Müdigkeit allerdings erst einmal eingeschlichen, ist es schwierig in der dunklen Jahreszeit ohne die zusätzliche Gabe von Vitamin D wieder aus diesem Tief zu kommen.

Vitamine gegen Müdigkeit

Müdigkeit muss nicht immer etwas mit Schlafmangel zu tun haben, auch ein Vitaminmangel kann dahinterstecken. Dieser macht sich auf zwei Arten bemerkbar: Zum einen schlafen wir schlechter und sind dann schlichtweg am nächsten Morgen nicht erholt.

Zum anderen kann ein Vitaminmangel auch einfach dieses schlappe Gefühl auslösen, bei dem wir uns nur durch den Tag schleppen. Und welche Vitamine genau kommen dafür nun in Frage?

An erster Stelle steht nicht direkt ein Vitamin, dafür aber Eisenmangel. Weltweit haben etwa 30% aller Menschen Eisenmangel, besonders häufig betroffen sind Frauen. Eisen ist wichtig für die Blutbildung und das wiederum für den Sauerstofftransport im Körper. Fehlt dieser fühlen wir uns schlapp und müde. Eisen ist in vielen Lebensmitteln enthalten allerdings muss man auch wissen, dass Eisen aus tierischen Lebensmitteln besser aufgenommen werden kann als aus pflanzlichen.

Sehpurpur braucht Vitamin A

In den Stäbchen wird Vitamin A zu Sehpurpur umgebildet. Sehpurpur ist sehr lichtempfindlich und wenn Licht darauf trifft, zerfällt es in seine Einzelteile. Das muss man sich wie eine kleine Explosion vorstellen. Diese Explosion wiederum leitet einen Reiz ans Gehirn weiter und dort kommt dann das Bild an, das wir gerade gesehen haben.

Ist nicht genügend Vitamin A vorhanden gibt es auch kein Sehpurpur und daher auch kein Sehen in der Dunkelheit – man wird nachtblind. Tagsüber ist das nicht so dramatisch denn da kommen die Zapfen auch ganz gut alleine zurecht. Vitamin A kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor, vor allem in Leber sowie Leberwurst, Süßkartoffeln und Karotten.

Seinen täglichen Bedarf kann man mit 100 Gramm Leber oder 700 Gramm Karotten decken, wobei es einfacher ist Karottensaft zu trinken der einiges mehr an Vitamin A zu bieten hat als rohe Möhren. Vitamin A kann gut in der Leber gespeichert werden, wir müssen also nicht jeden Tag so viel Leber und Karotten essen.

Diese Vitamine bringen Deine Sehkraft zurück

Dass wir sehen können nehmen wir selbstverständlich hin, ebenso wie die Tatsache, dass unsere anderen Sinne einwandfrei funktionieren. Erst wenn die Sehkraft nachlässt merken wir, wie sehr wir darauf angewiesen sind – und wie gerne wir auch weiterhin gut sehen würden. Wie alles im Körper ist auch das Sehen ein komplexer Vorgang, für den eine ganze Reihe von Dingen nötig sind.

Dazu zählen natürlich Vitamine. Das wohl bekannteste Vitamin für die Augen ist Vitamin A, aber auch einige andere Vitamine und Mineralstoffe sind nötig, damit wir bis ins hohe Alter noch einen Adlerblick haben.

Unsere Augen bestehen aus verschiedenen Teilen wobei Stäbchen und Zapfen mit für das Sehen verantwortlich sind. Den lichtempfindlichen Teil bilden dabei die Stäbchen, die Zapfen sorgen dafür, dass wir Farben sehen können. Die beiden spielen zusammen denn nur wenn es ausreichend hell ist können wir auch Farben sehen.

Welche Möglichkeiten gibt es nun, den Körper ausreichend mit Kollagen zu versorgen?

Betrachten wir unsere Ernährung in der modernen Welt: häufig zu süß, zu salzig und zu fett. Und in Bezug auf Kollagen? Ist es nicht so, dass wir unachtsam die kollagenhaltigen Anteile unserer Speisen verwerfen? Knorpelmasse, Sehnen, Hautschichten oder Knochenmark werden weggeschnitten. Kaum jemand isst Knorpelmasse und Sehnen. Die Versorgung mit Kollagen leidet. Natürlich kann der Körper selbst Kollagen aus Eiweißbausteinen herstellen, aber offenkundig nicht immer im wünschenswerten Umfang.

Daneben verspricht die kosmetische Industrie, es sei möglich, Kollagen über eine äußerliche Anwendung (Creme, Gel oder Lotion) in die Haut einzubringen, oder gar zu injizieren, um beispielsweise Falten zu reduzieren. Der wenn überhaupt, nur mäßige Erfolg solcher Behandlungen ist auf die Struktur unserer Haut zurück zu führen. Falten entstehen hauptsächlich in der Dermis (Lederhaut), das ist die zweite Hautschicht nach der Epidermis (Oberhaut). Diese beiden Hautschichten sind zum Schutz vor eindringenden Stoffen durch die so genannte Basalmembran getrennt. Die Basalmembran ist zu vergleichen mit einem hochwertigen Ventilsystem, welches Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert, jedoch fast nichts von außen nach innen passieren lässt.

Seit 2019 gibt es erstmals im deutschsprachigen Raum eine Novität auf dem Markt. In über 20 Jahren Forschung in einem staatlichem Institut und belegt durch veröffentlichte klinische Studie entstanden kollagenhaltige Produkte, die eine 3-D Struktur des verwendeten Kollagens Typ I beibehalten. Im Gegensatz zu hydrolisierten Kollagen-Produkten, die aufgelöste Kollagenbausteine enthalten, jedoch ohne 3-D Struktur enthalten die neuen Produkte Collagen-Fit, Gelenkschmerzen behandeln mit Gelenkfit und Artro-Fit der Firma Enerceutical GmbH aus München lyophilisiertes Kollagen Typ I, das zum Aufbau von körpereigenem Kollagen anregen kann.

Hut ab vor dieser Leistung! Diese Produkte könnten tatsächlich das Spektrum der Produkte für Elastizität und Versorgung von Gelenken, Knochen und Bindegewebe revolutionieren. 

Freie Radikale werden von Vitamin C gefangen

Wichtig ist außerdem der Part von Vitamin C als Fänger von freien Radikalen. Mehrere tausend Male am Tag werden unsere Zellen von freien Radikalen attackiert, die versuchen hineinzugelangen und ihr zerstörerisches Werk zu beginnen. Das gilt für die Haut ebenso wie Schleimhäute aber auch die Augen.

Licht fördert die Bildung von Sauerstoffradikalen und da Licht für die Augen unerlässlich ist, ist hier die Konzentration an Vitamin C besonders hoch – und zwar bis zu 50 Mal höher als im Blut. Damit freie Radikale es möglichst schwer haben sollte man auf eine gute Versorgung mit Vitamin C achten, wenn man seine Augen schützen und pflegen will. Vitamin C findet sich in Sauerkraut, Kohl, Paprika und Zitrusfrüchten.

Riboflavin schützt die Linse

Vitamin B 2 oder auch Riboflavin hat unter anderem die Aufgabe, die Linse im Auge zu schützen. Ist nicht genügend Riboflavin vorhanden gehen Eiweiße in der Linse zugrunde und das Auge wird trüb. Ein Mangel an Vitamin B 2 kann so Grauen Star verursachen, eine Augenkrankheit, die allerdings noch durch zahlreiche weitere Faktoren beeinflusst wird. Riboflavin ist in Milchprodukten, Eiern, Vollkornbrot und grünem Gemüse zu finden.

Vitamin C ist nicht nur eines der empfindlichsten Vitamine sondern auch eines der wichtigsten. Es ist egal um welches Problem es sich handelt, fast immer wird Vitamin C gebraucht und sei es nur, um andere Vitamine in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ähnlich wie Magnesium dient es als Booster und macht die anderen Vitamine erst fit für ihre Aufgaben oder päppelt sie wieder auf wenn sie schwach sind.