Vitamin E und Magnesium gegen Schmerzen

Vitamin E wirkt vor allem schmerzhemmend bei Entzündungen sowie Gelenk- und Muskelschmerzen. Es wird schon lange bei Arthritis, Gicht und Arthrose eingesetzt denn bei Entzündungen spielen freie Radikale eine große Rolle. An dieser Stelle setzt dann Vitamin E an, das die freien Radikalen fängt. Noch besser wirkt es in Kombination mit Vitamin C, das ein echter Booster für Vitamin E ist.

Auch wenn Magnesium kein Vitamin ist hat es eine große Bedeutung bei Schmerzen. Mit Magnesium lassen sich vor allem krampfartige Schmerzen sehr gut in den Griff bekommen. Dazu zählen Bauch- und Magenkrämpfe sowie Kopf- und Rückenschmerzen. Auch bei Migräne hat sich Magnesium bewährt.

Magnesium wird außerdem von vielen Vitaminen benötigt, damit diese ihre volle Wirkung entfalten können. Dazu zählt Vitamin C das wiederum Vitamin E unterstützt sowie Vitamin D. Ein Vitamin-D-Mangel ist meist nur durch eine ausreichende Gabe von Magnesium auszugleichen. Viele Medikamente – darunter Antibiotika und die Pille – sind außerdem wahre Magnesiumräuber. Magnesium sorgt dafür, dass Säuren neutralisiert werden – viele Medikamente bilden aber genau diese Säure. Der tägliche Bedarf liegt bei etwa 300 mg, kann aber durchaus auch höher sein, vor allem bei Sportlern, älteren Menschen und solchen, die ständig Medikamente einnehmen müssen.

Vitamin-D-Mangel verursacht Knochen- und Muskelschmerzen

Die Wirkung und vor allemRelevanz von Vitamin D ist vielen trotz der Aufklärung in den letzten Jahren immer noch nicht bekannt. Die Medizin geht davon aus, dass mit einer ausgewogenen Ernährung ein Vitaminmangel kaum auftreten kann, doch leider ist das gerade bei Vitamin D nicht der Fall.

Vitamin D kann nur zu einem sehr geringen Prozentsatz über die Nahrung aufgenommen werden. Eine viel wichtigere Rolle spielt Sonnenlicht, und dabei genau der Teil, den wir seit Jahren versuchen zu meiden: UVB-Strahlen. Wir blockieren sie mit Sonnencreme – schon LSF 15 kann zu hoch sein – im Winter steht die Sonne bei uns so niedrig, dass die Strahlung nicht ausreicht und auch aus Solarien werden sie herausgefiltert.

Ein Mangel an Vitamin D kann eine ganze Reihe von Schmerzen verursachen, vor allem in den Knochen und Muskeln. Die Schmerzen treten dabei an verschiedenen Stellen auf, mal in den Knien, mal am Rücken oder auch in den Füßen. Gerade in den Sommermonaten, beginnend ab März, sollte man daher auch ohne Sonnenschutz für mehrere Minuten am Tag die Sonne genießen.

Der Einfluss von Serotonin auf Schmerzen

Um Serotonin zu bilden braucht der Körper L-Tryptophan, Vitamin B 6, Magnesium, Vitamin C, Omega 3 und Zink. Mit einer ausgewogenen Ernährung die viele Nüsse und Samen enthält lässt sich so über Umwege der Serotoninspiegel positiv beeinflussen. Vitamin B 6 ist vor allem in Vollkornprodukten enthalten, L-Tryptophan in Sesam, Amaranth und Hafer.

Vitamin B 12 ist vermutlich das schmerzhemmende Vitamin schlechthin. Es hat sich bei Rückenschmerzen aber auch bei Tumorschmerzen bewährt. Wir finden es vor allem in Fleisch und tierischen Produkten wie Eier und Milch.

Unsere Nerven sind von einer feinen Hülle, der Myelinscheide, umgeben. Damit diese die Nerven schützen kann, wird Vitamin B 12 benötigt. Durch das im Magen gebildete Intrinsic Faktor kann Vitamin B 12 im Körper aufgenommen werden. Fehlt es an diesem mangelt es auch an Vitamin B 12. Ein Blutbild kann Aufschluss darüber geben, ob ein solcher Mangel vorliegt.

Wie Vitamine gegen Schmerzen helfen können

Schmerzen kann viele Ursachen haben und sie sind immer als Warnsignal des Körpers zu verstehen. Schmerzen machen uns darauf aufmerksam, dass wir es mit irgendetwas übertrieben haben – mit zuviel Bildschirmarbeit die Kopfschmerzen verursacht, langes Sitzen das sich mit Rückenschmerzen bemerkbar macht oder Schmerzen in den Knien oder Waden, die vor allem Sportler zu schaffen machen. Eine Ursache für Schmerzen kann Vitaminmangel sein. Die Bandbreite der in Frage kommenden Vitamine ist groß, sehen wir sie uns einmal der Reihe nach an. Ganz groß in Sachen Hilfe gegen Schmerzen sind B-Vitamine. Je nach Vitamin erfolgt die schmerzhemmende Wirkung auf verschiedene Arten.

Thiamin senkt die Schmerzschwelle

Vitamin B 1 beziehungsweise Thiamin hat sich vor allem bei Neuralgien und chronischen Knochen- aber auch Kopfschmerzen bewährt. Es wirkt hemmend auf die Schmerzübertragung der Nerven und hebt die Schmerzschwelle an. Es kann daher auch bei Fibromyalgie eingesetzt werden. Schweinefleisch, Soja, Sesam und Weizenkeime sind reich an Thiamin.

Vitamin B 6 steht im Zusammenhang mit Serotonin das wiederum für unser Schmerzempfinden zuständig ist. Serotonin spielt vor allem eine Rolle bei Migräne. Serotonin ist ein Botenstoff der sich nur bedingt durch Nahrung aufnehmen lässt. Serotonin lässt in unserem Gehirn ein Glücksgefühl entstehen. Einige Drogen aber auch Antidepressiva setzen genau an diesem Punkt an.

Die Bedeutung von Vitamin D für den Schlaf

Wer sich vor allem im Winter ständig müde fühlt, morgens einfach nicht aus dem Bett kommt und sich durch den Tag schleppt leidet wahrscheinlich an einem Mangel an Vitamin D. Vitamin D kann nur fast nur Sonnenlicht gebildet werden. Hier sind die UVB-Strahlen maßgeblich beteiligt, fehlen diese kann auch kein Vitamin D gebildet werden.

Für einen deutschen Winter heißt das: Selbst wenn die Sonne ausnahmsweise einmal viel scheinen sollte, von Oktober bis März steht die Sonne so tief, dass die UVB-Strahlung zu schwach ist, um uns über den Winter zu bringen. Ebenso wenig hilft es, sich unters Solarium zu legen denn hier wird genau die vermeintlich schädliche UVB-Strahlung herausgefiltert.

Vitamin D kann gut gespeichert werden und wer ansonsten viel Zeit draußen verbringt – und dabei nicht immer mit Sonnencreme bis unter die Hutkrempe eingeschmiert ist – hat gute Chancen, über den Winter zu kommen. Hat sich die Müdigkeit allerdings erst einmal eingeschlichen, ist es schwierig in der dunklen Jahreszeit ohne die zusätzliche Gabe von Vitamin D wieder aus diesem Tief zu kommen.

Vitamine gegen Müdigkeit

Müdigkeit muss nicht immer etwas mit Schlafmangel zu tun haben, auch ein Vitaminmangel kann dahinterstecken. Dieser macht sich auf zwei Arten bemerkbar: Zum einen schlafen wir schlechter und sind dann schlichtweg am nächsten Morgen nicht erholt.

Zum anderen kann ein Vitaminmangel auch einfach dieses schlappe Gefühl auslösen, bei dem wir uns nur durch den Tag schleppen. Und welche Vitamine genau kommen dafür nun in Frage?

An erster Stelle steht nicht direkt ein Vitamin, dafür aber Eisenmangel. Weltweit haben etwa 30% aller Menschen Eisenmangel, besonders häufig betroffen sind Frauen. Eisen ist wichtig für die Blutbildung und das wiederum für den Sauerstofftransport im Körper. Fehlt dieser fühlen wir uns schlapp und müde. Eisen ist in vielen Lebensmitteln enthalten allerdings muss man auch wissen, dass Eisen aus tierischen Lebensmitteln besser aufgenommen werden kann als aus pflanzlichen.

Vitamin E als Gefäßschutz

Ebenfalls zuständig für das Fangen von freien Radikalen ist Vitamin E. Doch das ist nicht alles was es kann denn Vitamin hat auch die Aufgabe, Oxidation im Körper, vor allem in den Gefäßen, zu verhindern. Oxidation muss man sich vorstellen wie Rost bei metallischen Gegenständen. Die ehemals glatte Oberfläche wird rissig, verliert an Stabilität und wird porös. So haben Stoffe wie Fette oder auch Blutkörperchen leichtes Spiel und können an der Oberfläche haften.

Das wiederum führt zu einer Art Verstopfung, bei der zuerst kleine Gefäße betroffen sind – und gerade die Gefäße an den Augen sind sehr eng. Kommt aufgrund der Verstopfung kein Blut und damit kein Sauerstoff mehr hin sterben die Zellen dahinter ab. Das wiederum hat eine eingeschränkte Sehkraft zur Folge.

Vitamin E fängt also nicht nur die freien Radikalen sondern hält auch noch die Wände der Gefäße geschmeidig und glatt, so dass sich dort nichts ablagern kann. Vitamin E ist vor allem in fetten Ölen, Nüssen und Samen zu finden. Neben Vitaminen für die Augen gibt es auch noch mehr, was man für die Augengesundheit tun kann. Beispielsweise lassen sich durch gezielte Augenübungen die Muskeln dort ebenso stärken wie im restlichen Körper.

Sehpurpur braucht Vitamin A

In den Stäbchen wird Vitamin A zu Sehpurpur umgebildet. Sehpurpur ist sehr lichtempfindlich und wenn Licht darauf trifft, zerfällt es in seine Einzelteile. Das muss man sich wie eine kleine Explosion vorstellen. Diese Explosion wiederum leitet einen Reiz ans Gehirn weiter und dort kommt dann das Bild an, das wir gerade gesehen haben.

Ist nicht genügend Vitamin A vorhanden gibt es auch kein Sehpurpur und daher auch kein Sehen in der Dunkelheit – man wird nachtblind. Tagsüber ist das nicht so dramatisch denn da kommen die Zapfen auch ganz gut alleine zurecht. Vitamin A kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor, vor allem in Leber sowie Leberwurst, Süßkartoffeln und Karotten.

Seinen täglichen Bedarf kann man mit 100 Gramm Leber oder 700 Gramm Karotten decken, wobei es einfacher ist Karottensaft zu trinken der einiges mehr an Vitamin A zu bieten hat als rohe Möhren. Vitamin A kann gut in der Leber gespeichert werden, wir müssen also nicht jeden Tag so viel Leber und Karotten essen.

Diese Vitamine bringen Deine Sehkraft zurück

Dass wir sehen können nehmen wir selbstverständlich hin, ebenso wie die Tatsache, dass unsere anderen Sinne einwandfrei funktionieren. Erst wenn die Sehkraft nachlässt merken wir, wie sehr wir darauf angewiesen sind – und wie gerne wir auch weiterhin gut sehen würden. Wie alles im Körper ist auch das Sehen ein komplexer Vorgang, für den eine ganze Reihe von Dingen nötig sind.

Dazu zählen natürlich Vitamine. Das wohl bekannteste Vitamin für die Augen ist Vitamin A, aber auch einige andere Vitamine und Mineralstoffe sind nötig, damit wir bis ins hohe Alter noch einen Adlerblick haben.

Unsere Augen bestehen aus verschiedenen Teilen wobei Stäbchen und Zapfen mit für das Sehen verantwortlich sind. Den lichtempfindlichen Teil bilden dabei die Stäbchen, die Zapfen sorgen dafür, dass wir Farben sehen können. Die beiden spielen zusammen denn nur wenn es ausreichend hell ist können wir auch Farben sehen.

Vitamintabelle

A

Vitamin A ist wichtig für das Immunsystem, die Knochen, die Nerven sowie die Sehfunktion. Auch an der Reproduktion ist es beteiligt und wird für die Bildung von Spermien benötigt. Der Tagesbedarf von Vitamin A liegt zwischen 0,8 mg und 1 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Vitamin A

B1

Unser Nervensystem ist ebenso auf Thiamin angewiesen wie unser Stoffwechsel denn um Kohlenhydrate in Energie umzuwandeln ist es unerlässlich. Der Tagesbedarf von Thiamin (Vitamin B 1) liegt bei 1 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Thiamin

B2

Fett und Zucker müssen im Körper in Energie umgewandelt werden. Damit das gelingt brauchen wir Riboflavin. Der Tagesbedarf von Riboflavin (Vitamin B 2) liegt bei 1,2 mg bis 1,5 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Riboflavin

B3

Niacin hat eine antioxidative Wirkung und kann Nerven, Muskeln und Haut regenerieren. Der Tagesbedarf von Niacin (Vitamin B 3) liegt bei 15 mg bis 20 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Niacin

B5

Neben der Wundheilung und der Bildung von Antikörpern ist Pantothensäure wichtig für den Aufbau von Knorpeln, Haut und Schleimhaut. Der Tagesbedarf von Pantothensäure (Vitamin B 5) liegt bei 5 mg bis 6 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Pantothensäure

B6

Der Eiweiß-Stoffwechsel ist die Hauptaufgabe von Vitamin B 6. Daher ist die benötigte Menge auch abhängig davon, wie viel Eiweiß man isst. Der Tagesbedarf von Vitamin B 6 liegt bei 1,6 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Vitamin B 6

B7

Haut, Haare, Fingernägel – all das unterliegt der Aufgabe von Biotin. Der Tagesbedarf von Biotin (Vitamin B 7) liegt bei 50 μg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Biotin

B9

Rote Blutkörperchen sind ohne ausreichend Folsäure ziemlich nutzlos. Auch bei der embryonalen Entwicklung spielt Folsäure eine entscheidende Rolle. Der Tagesbedarf von Folsäure (Vitamin B 9) liegt bei 300 μg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Folsäure

B12

Zellteilung, Blutbildung und der Schutz von Nervenzellen sind die Hauptaufgaben von Vitamin B 12. Der Tagesbedarf von Vitamin B 12 liegt bei 3 μg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Vitamin B 12

C

Vitamin C ist nicht nur für die Stärkung des Immunsystems, sondern auch für seine Wirkung bei der Wundheilung bekannt. Der Tagesbedarf von Vitamin C liegt bei 100 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Vitamin C

D

Ohne Vitamin D hätten wir keine starken Knochen und auch das Immunsystem ist darauf angewiesen. Der Tagesbedarf von Vitamin D liegt bei 20 μg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Vitamin D. Vitamin D wird hauptsächlich über UV-B-Strahlung gebildet, eine Aufnahme rein über die Nahrung ist schwierig.

E

Vitamin E schützt vor freien Radikalen und Oxidation in unseren Gefäßen. Der Tagesbedarf von Vitamin E liegt bei 15 mg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Vitamin E

K

Vitamin K wird zur Blutgerinnung benötigt und wirkt gegen Arteriosklerose, indem es dafür sorgt, dass sich Calcium nicht in den Gefäßen ablagert. Der Tagesbedarf von Vitamin K liegt bei 65 bis 80 μg. 100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten Vitamin K